akustik

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Das Klangerlebnis ist Hören pur und zwar nicht nur mit den Ohren ...

Prof. Dr. Reinhard Flender, Direktor des Instituts für kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, beschreibt den sonic chair wie folgt:

„Das Klangerlebnis in diesem neu entwickelten Klangsessel ist Hören pur und zwar nicht nur mit den Ohren, sondern mit dem ganzen Körper. Eine speziell entwickelte Körperschallmembran dient als Rückenlehne. Sie sitzen also mitten im Klang, umhüllt von einer runden Muschel, die
eine besonders fein justierte Innenakustik besitzt. Dieser mit mehreren Designpreisen ausgezeichnete Klangsessel eignet sich besonders zum Hören zeitgenössischer Musik. Sie machen es sich bequem, Sie schließen die Augen und spitzen die Ohren. Der feinste Hauch einer stumm gestrichenen Violinsaite in einem Lachenmann-Streichquartett ist genauso deutlich wahrnehmbar wie das facettenreiche Klangspektrum eines 12-stimmigen Orchester-Clusterakkordes bei Ligeti.“

Ähnlich wie bei einem Musikinstrument wird die Form des sonic chair von der Akustik bestimmt: Das Sitzen im Klangzentrum unterstützt die Räumlichkeit der Aufnahme. Dabei werden die tiefen Frequenzen über eine Körperschallmembran auf den Rücken des Nutzers übertragen. Zusätzlich leitet ein hochwertiger Körperschallwandler den fühlbaren Klanganteil an einen den Hörer umschließenden Klangkörper. So verschmilzt der Mensch mit dem Klang, was den Effekt vergleichbar mit dem Erleben eines Live-Konzertes macht.

 
 

Die Verwendung des Körperschallanteils tiefer Frequenzen unterstützt nicht nur die räumliche Wirkung des Gehörten, sondern ermöglicht es außerdem, den Pegel niedrig frequenter Schallwellen zu reduzieren. Unser Gehirn „verstärkt“ zu den gefühlten Vibrationen die entsprechenden Töne.

So erzeugt schon ein geringer Schallpegel einen voluminösen Bass – ohne das Umfeld zu beeinflussen. Der höher frequente Schall wird durch die massive Bauweise und die umlaufende Polsterung gedämpft. Umgekehrt werden störende Umgebungsgeräusche abgeschwächt.

Genießt man – zum Beispiel während einer Messe (> events/messen) – im sonic chair Musik oder Sprache, so dringen keine störenden Umgebungsgeräusche zum Hörer, und für Außenstehende ist kaum wahrnehmbar, was im Sessel gehört wird. Dabei liegt das Verhältnis von der innen zu hörenden Lautstärke nach außen bei circa 3:1. Das Verhältnis wird größer, je lauter es in der Umgebung ist.

Nicht zuletzt sorgt die offene und ringförmige Bauweise für eine perfekte Resonanz im Klangraum und bewirkt die erstklassige Klangwiedergabe im sonic chair.